1 Entwickle ein Konzept – deine Grundlage!

Bevor du damit beginnst, Möbel und Deko auszuwählen und zu kaufen, solltest du dir vorher einige grundlegende Fragen beantworten – welchen Farben mögt ihr? Zarte und zurückhaltende oder soll ein echtes farbliches Highlight dabei sein? Welche Motive und Themen sollen in das Zimmer integriert werden? Welcher Gesamteindruck soll entstehen – eher gemütlich oder lieber minimalistisch und reduziert? Etwas Retro oder betont modern? Kennst du die Antworten auf diese Fragen, weißt du konkret, wonach du suchst – und wonach nicht.

Wichtig ist, dass du dir diese Dinge notierst oder zumindest gedanklich aufschreibst. Und dann bei jedem einzelnen Kauf abwägst: passt dieses Möbelstück, diese Dekoration in mein Konzept oder nicht? Passt das Produkt, das ich gerade in den Warenkorb legen möchte, zu den anderen Elementen, die ich schon bestellt habe bzw. die sich schon im Zimmer befinden? Ergibt sich daraus ein harmonisches Gesamtkonzept oder vielmehr einzelne Motiv- oder Farbinseln, die sich nicht natürlich in die übrige Raumgestaltung einfügen?

Stell’ dir diese Fragen vor jedem Kauf, jeder Anschaffung und vor allem – kaufe nicht alles auf einmal. Dekoriere und gestalte nach und nach und prüfe, ob der entstehende Eindruck zu deinem “Einrichtungsplan” passt. Hab’ Geduld und vertraue deiner Intuition!

2 Schaffe ausreichend Stauraum – dein Must Have!

Egal, wie sehr man sich als Eltern auch vornimmt, nicht zu viel Spielzeug anzuschaffen – es sammelt sich einfach doch immer ganz schön viel an. Geburtstage, Feste, Patentantengeschenke und natürlich das Lieblingsspielzeug deines Kindes, das es schon hat. Der Bedarf nach Verstaumöglichkeiten wächst stetig. Gut, wenn du dies von Anfang an berücksichtigst – durch Regalfläche, idealerweise mit kleinen Fächern, Bücherboarden, Spielzeugkisten und Säcken, einer Truhenbank usw.

Gilt im Kinderzimmer grundsätzlich das Prinzip “weinger ist mehr” – würde ich es bei Stauraum genau anders herum sehen. Der Trick ist: Stauraum nicht nur mit Möbeln, sondern zusätzlich mit Kisten, Körben und Säcken zu schaffen. Denn zu viele Möbel wirken einach erdrückend.

Weiterer Vorteil von Kisten & Körben: sie sind flexibel und gibt sie in super-dekorativer Ausführung. Aus Holz, Plastik, Textil und sogar aus Papier. Du findest sie bestimmt auch in euren Wunschfarben und -motiven, wenn du den Shopping Tipps folgst, die ich dir in der Checkliste (s. einige Seiten weiter) gebe.

Richtig toll für dekoratives Verstauen von Büchern sind sog. Bilderleisten. Statt gerahmten Fotos verstaust du hier aber die Bilderbücher deines Kindes und das sieht nicht nur richtig toll aus, sondern sorgt auch noch für Begeisterung bei deinem Kind. Endlich sieht es die Bücher nämlich von vorn und nicht nur den Buchrücken, den es ja nicht lesen und so auch nur schwer zuordnen kann.

3 Gestalte die Wände – oft unterschätzt aber so wichtig!

Für mich der einfachste und zugleich wirkungsvollste Aspekt in der Kinderzimmergestaltung. Kinderzimmerwände lassen sich nämlich mit Postern und Wandstickern günstig, aber wunderschön gestalten. Eine tolle Idee kann zudem eine sog. “Statement-Tapete” sein, die du an einer Wand im Kinderzimmer anbringst. Das verleiht dem Raum einen absoluten Eyecatcher und eine unvergleichliche Kindlichkeit. Immer wieder bestätigen mir das meine Kundinnen in meiner kostenlosen Kinderzimmerstyling-Beratung. Wenn du dich an Tapete nicht so richtig rantraust, ist auf jedem Fall eine zarte Wandfarbe eine tolle Idee. Auch hier empfehle ich, nur eine Wand zu bemalen und einen eher gedeckten, abgetönten Farbton zu nehmen. Sonst wird es schnell zu viel.

Lass es bunt und kindlich werden, setze Akzente, sei mutig! Hier darfst und sollst du richtig kreativ sein. Setze Highlights, achte allerdings darauf, zwischendurch einige Bereiche “weiß” bzw. schlicht zu belassen.

Verwende Kinderkunst (also Poster/Prints) – am besten viele und gerahmt. Du kannst sie hängen oder aufstellen auf Bilderleisten; du kannst dir Themen suchen oder einfach “querbeet” auswählen, was euch gefällt. Variiere in Größen und Farben, das sieht besonders schön aus.

Setze Wandfarbe oder Tapete ein (s. auch Tipp 5); bei Tapeten allerdings Vorsicht: Maximal für eine Wand und verwende lieber Muster statt Motive. Wenn Motivtapete, dann eher abstrakt Illustriertes (wenig Details, viele ähnliche, sich wiederholende Elemente, wenig Farbwechsel, …).

Hänge Wandboarde auf – es gibt die zauberhaftesten Modelle, Farben, Materialien: Wolken, Wale, Häuser, Hasen, Sterne… Bunt oder schlicht… Bambus, Metall oder MDF. Alles ist möglich und so vieles ist so wunderhübsch… Hier kann man ruhig mutig sein – schlichte Boarde kann man überall haben, ein Hasenbücherregal oder Wolkenboard wohl nur im Kinderzimer

Verwende Wandsticker! Der Tipp überhaupt. Es gibt sie in mega stylisch und cool, in schlichtem Schwarz oder bunten Farben. Setze auf grafische Elemente oder einfachste Muster, die sich wiederholen (Dreiecke, Punkte oder Eiscreme/Tipi/Sterne etc.). Einfach, günstig, variabel & effektvoll.

4 Richte eine Kuschelecke ein – unverzichtbar und so schön!

Es geht einfach nichts über eine Kuschelecke! Und zwar aus zweierlei Gründen: Dort lässt es sich gemeinsam mit deinem Kind so schön lesen, kuscheln und ruhen. Und vielleicht auch verstecken und toben. Und außerdem sieht ein hübsch gestalteter Kuschelbereich auch noch richtig toll aus! Das gelingt ganz leicht, wenn du diese Dinge kombinierst: ein Tipi oder Baldachin, ein Lammfell, schöne Kissen in zarten Farben, mit schönen Tiermotiven oder anderen Formen, außerdem vielleicht noch ein paar Schaumstoffpolster mit dekorativen Bezügen. Die Möglichkeiten sind endlos und das macht das Ganze so toll!

Hier kannst du dich austoben – auch was Farben und Motive angeht. Denn die Möglichkeiten sind endlos. Unzählige Hersteller und Shops haben sich dieses Themas angenommen und wunderschöne Materialien und Motive verwendet, um dem Kinderzimmer das gewisse Etwas zu verleihen. Auch hier findest du einige tolle Adressen in der Checkliste weiter unten.

Eine toll Idee ist es außerdem, schöne Stoffe auszusuchen und hieraus Kissen oder eine Kuscheldecke anfertigen zu lassen. So ist es besonders leicht, in eurem Motto zu bleiben oder dieses gekonnt zu ergänzen.

5 Sorge für Wohlfühlbeleuchtung – das Tüpfelchen auf dem I!

Na klar – beim Spielen braucht dein Kind viel Licht. Idealerweise hat dein Kinderzimmer also große Fenster nach Süden. Und im Winter muss eine helle Deckenlampe eben das ab nachmittags fehlende Tageslicht ersetzen. Damit der Raum in den ruhigeren Stunden – zum Beispiel abends vor dem Einschlafen – eine echte Wohlfühlatmosphäre erhält, solltest du eine oder mehrere diese Lichtquellen einsetzen.

Dazu gehört auf jeden Fall eine dimmbare Deckenbeleuchtung mit einem warmweiflen Leuchtmittel! Auch wenn es erstmal nach Aufwand klingt – für mich gehört ein dimmbares Licht unbedingt ins Kinderzimmer, daher solltest du darüber nachdenken, einen dimmbaren Lichtschalter nachzurüsten.

Gerade, wenn du keine dimmbare Deckenlampe hast, ist ein gem¸tliches Leselicht unverzichtbar! Aber auch sonst empfehle ich dir, eines zu haben – besonders, wenn dein Kind in das Alter kommt, nach dem “Gute Nacht sagen” vielleicht noch allein ein weiteres Buch durchzublättern

Ein LED-Nachtlicht bzw. ein kleines Einstecklicht für die Steckdose. Vorteil des LED Nachtlichts ist, dass es diese einfach in den wunderschönsten Ausführungen gibt (s. Checkliste). Ganz sicher auch mit eurem Lieblingsmotiv!

Eine Lichterkette aus Cottonballs – eine meiner Lieblingstipps ¸berhaupt. Günstig sehr dekorativ und so gemütlch! Und das beste: ebenfalls toll individualisierbar und somit perfekt kombinierbar mit euren Zimmerfarben.

Weiterer Tipp und ebenfalls ganz toll in Hinblick auf gekonntes Dekorieren: eine schöne Wandlampe. Aktuell besonders angesagt: die coolen Neonlichter von “A Little Lovely Company”.

6 Richte ein mit Liebe zum Detail – und gib’ deinem Zimmer den Feinschliff!

Schaut man sich gelungene Kinderzimmer zum Beispiel in Facebookgruppen oder bei Pinterest an, wird schnell eines deutlich: es sind die vielen, kleinen Details, die einem Kinderzimmer das gewisse Etwas verleihen. Die dem Raum einen liebevollen Gesamteindruck verleihen.

Daher solltest du neben dem “großen Ganzen” immer an die kleinen Dinge denken – ein Nachtlämpchen neben dem Bett, ein paar Wandsticker über dem Wickeltisch, ein paar dekorative Bauklötze auf dem Regal… Es sind auf den ersten Blick vielleicht nur Details, aber sie machen eben den kleinen entscheidenden Unterschied

Ein hübsches Detail – wenn dein Kind kein ganz kleines Baby mehr ist – ist ein dekoratives Nestchen für das Bett oder schöne, kindliche Bettwäsche. Auch sehr süß, ohne aufdringlich zu sein: Wandhaken oder Möbelknäufe in schönen Motiven oder in Konzeptfarben. Shoppingtipps findest auch hier wieder in der Checkliste.

So schön diese kleinen Details auch sind, eines ist ganz wichtig (ähnlich wie schon bei Wandgestaltung erwähnt) – übertreibe es nicht! Entscheide dich für einige, ausgewählte Dinge und lasse zwischendurch freie Flächen und Räume. Dekoration in jeder erdenklichen Ecke des Zimmers wirkt nicht nur too much, es ist einfach auch nicht natürlich oder sinnvoll. Dein Kind soll es schön haben, aber eben auch noch spielen können, Dinge auspacken, herum liegen haben. Das geht nicht, wenn alles überall “drapiert” ist.

7 Arbeite nach dem “weniger ist mehr” Prinzip – Flexibilität ist alles!

Gerade wenn dein Kind noch klein oder sogar ein Baby ist – die Bedürfnisse deines Kindes ändern sich dann fast schneller, als du es dir vorstellen kannst. Das Babybett wird gegen ein Juniorbett getauscht oder dahingehend umgebaut, die Wickelkommode ausrangiert, der Bedarf an Verstaumöglichkeiten nimmt zu.

Kurzum: je besser du diese Veränderungen vorher schon “planst”, umso leichter fällt dir die sukzessive Umgestaltung des Raumes. Gerade was die Möbel anbetrifft gilt daher: weniger ist mehr. Entscheide dich für wohl durchdachte, ausgewählte Möbel und Bereiche und lasse insgesamt Raum für Veränderungen. Bällebad, Tipi, Rutsche und Krabbeltunnel sind neben Schrank, Bett, Tisch vielleicht einfach zu viel. Woran hat dein Kind am meisten Spaß? Was kannst du in einen anderen Raum auslagern – den Schrank in den Flur rücken? Einige Spielelemente im großen Wohnraum oder im Keller aufstellen?

Eine tolle Idee ist das sog. Rotieren von Spielzeug. Hierbei tauscht du immer wieder das Spielzeug deines Kindes gegen anderes Spielzeug aus, das du vorübergehend im Keller oder auf dem Dachboden verstaut hast. Dein Kind darf dabei natürlich mitentscheiden. Der Vorteil ist: du benötigst weniger Stauraum durch Möbel und Kisten, es bleibt mehr freie Spielfläche und – vielleicht am wichtigsten – das eigene Spielzeug bleibt interessant und wechselt immer wieder, ohne dass zu viel Neues hinzu kommt.

Vermeide zu große Enge im Kinderzimmer, wenn irgend möglich und lasse Raum für Veränderung. Dann werdet ihr lange Freude an eurem Kinderzimmer haben – OHNE große “Umbauten” vor dem fortgeschrittenen Grundschulalter vornehmen zu müssen.

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