blogeintrag vom 1. Mai 2017 - Kategorie: Einrichtungstipps.

Ein wunderschönes Babyzimmer für einen Jungen einrichten - 13 Tipps, mit denen es garantiert gelingt!

Du willst für deinen kleinen Sohn ein wunderschönes Babyzimmer für einen Jungen einrichten. Du hast viele Ideen, weißt aber noch nicht genau, wie du vorgehen sollst. Denn schließlich richtest du zum ersten Mal ein Kinderzimmer ein. Daher stellen sich dir viele Fragen, zum Beispiel:

  • Welche Möbel sollen in das Zimmer?
  • Wie kann das Babyzimmer passend dekoriert werden?
  • Welche Wandfarbe passt?
  • Wo bekomst du die schönsten Stücke?
  • Was ist sonst noch wichtig?

Babyzimmer Junge – mit diesen 13 Gestaltungstipps gelingt dir das perfekte Baby- oder Kinderzimmer

Hierbei möchte ich dir helfen. Mit 13 tollen Gestaltungstipps! Im Rahmen meines Kinderzimmerstylings habe ich schon viele schöne, liebevolle, kindliche Räume für die ganz kleinen Jungs eingerichtet. Daher weiß ich, worauf es ankommt, damit es richtig schön und gleichzeitig funktional wird. Und weil das Babyalter – leider! – oft so schnell vorübergeht, habe ich schon ein bisschen weiter gedacht. Also über Babybett und Wickelkommode hinaus. Hin zu den ersten Büchern, Autos, Schleichtieren und anderen Kleinigkeiten, die im Kinderzimmer deines Minis eine Rolle spielen werden

1 Habe ein klares Konzept

Je genauer du weißt, was dir gefällt und wie das Zimmer aussehen soll, desto glücklicher wirst du mit dem fertigen Raum sein.
Bevor du also beginnst, dein Baby- oder Kinderzimmer einzurichten, solltest du dir vorab einige Fragen gestellt und beantwortet haben. Beispiele für Fragen, die du dir in diesem Zusammenhang stellen solltest sind:

  • Soll der Raum betont kindlich oder eher altersneutral sein?
  • Magst du es farbig oder lieber zurückhaltend, vielleicht sogar schwarz-weiß?
  • Soll das Zimmer sehr gemütlich und wohnlich sein oder lieber minimalistisch und klar?
  • Gibt es bestimmte Elemente/Motive, die du gern in das Zimmer integrieren möchtest –

Um diese und ähnliche Fragen beantworten zu können, kannst du ein wenig Recherche betreiben. Online Shops für Kindermöbel oder lokale Ladengeschäfte rund um das Thema Babyausstattung sind gute Anlaufstellen, um dir einen Überblick zu verschaffen. Schnell wirst du Klarheit darüber bekommen, was dir gefällt und genau wissen, wonach du suchst.

2 Möbliere nach dem “Minimalprinzip”

Die Auswahl der Möbel hängt von verschiedenen Faktoren ab. Vor allem natürlich vom Alter des Kindes, aber auch von der Größe des Raumes. Zur klassischen Kinderzimmerausstattung gehören zweifellos Babybett und Wickelkommode. Häufig außerdem ein Kleiderschrank. Ist dein Kind gerade erst geboren, reicht kleiner Stauraum für Kleidung und Accessoires aber völlig aus. Und du kannst auf den Kleiderschrank verzichten, wenn du eine große Kommode hast. Irgendwann, wenn das Wickelalter vorüber ist, könntest du dann die Kommode gegen einen größeren Schrank tauschen, wenn du möchtest.

In diesem Fall wäre es sinnvoll, eine Kommode zu wählen, die dir auch für deinen übrigen Wohnraum gefällt. Also etwas möglichst zeitloses, modernes, gradliniges vielleicht.

Eine weitere Alternative, auf die viele Mütter nicht sofort kommen, kann es sein, die Wickelkommode außerhalb des Kinderzimmers aufzustellen oder auch gar nicht auf der Kommode zu wickeln – sondern z.B. auf der Waschmaschine oder mit einem Badewannenaufsatz. Vorteil wäre, dass du in einem kleinen Kinderzimmer gleich viel mehr Platz hast. Denn vielleicht gibt dein Flur genügend Platz für einen Kleiderschrank her oder die Kleidung deines Sohnes findet im Elternschrank Platz. Fakt ist – je mehr Platz zum Spielen, Bauen, Toben und “textilfreiem” Stauraum im Zimmer deines Kindes, umso besser!
Daher – schaffe nur die Möbel an, die wirklich notwendig sind bzw. stelle diese außerhalb des Kinderzimmers auf, wenn möglich.

Ein möglichst wenig voll gestelltes Zimmer wirkt beruhigend und lässt sich besonders schön dekorieren – du und dein Kind werdet beide viel mehr Freude darin haben!

Eines meiner absoluten liebsten Kindermöbel-Labels ist der skandinavische Hersteller Flexa Play. So wunderschön, kindlich und auch noch absolut bezahlbar. Mein Geheimtipp!

3 DEKORIERE MIT VIEL LIEBE ZUM DETAIL

Kinderräume sollten die Persönlichkeit ihrer Bewohner reflektieren. Auch ich finde den aktuell verbreiteten Monochrom-Look wirklich hübsch und stylisch. Aber eher aus Erwachsenenperspektive betrachtet. Denn eine gewisse Farbenvielfalt gehört für mich einfach dazu! Die ergibt sich zwar zum Einen ganz automatisch aus dem ja zumeist buntem Spielzeug und zum Anderen aus schöner, geschmackvoller, kindlicher Dekoration, die einem Kinderzimmer eine individuelle, persönliche Note gibt. Etwas Farbe und schöne Dekorationselemente verleihen dem Kinderzimmer das gewisse Etwas und lassen es liebevoll und persönlich wirken. Viele (werdende) Jungsmamas denken, dass man ein Jungszimmer nicht so kindlich einrichten kann wie ein Mädchenzimmer. Zum Glück ist das aber sehr gut möglich! Denn es gibt tolle Jungsfarben und -accessoires, die ein Jungs-Babyzimmer genauso liebevoll aussehen lassen wie ein Mädchenzimmer, aber trotzdem total “jungsgerecht” sind.

Ein tolles Label, das viele entzückende Kinderzimmeraccessoires für Jungs und Mädchen herstellt, ist das niederländische Label A Little Lovely Company. Die Girlanden, Lichter, Kissen, Wandhaken usw. bekommst du zum Beispiel hier. Sehr süß sind zum Beispiel die Eis- oder Fruchtmotive oder die sog. “Lightboxen” in Mint oder schwarz.

4 WICHTIG – ÜBERTREIBE ES NICHT IN SACHEN THEMA/MOTTO

Weder bei den Möbeln, noch beim gesamten Konzept sollte man es übertreiben. Verwandele das Kinderzimmer also insgesamt nicht in einen überdimensionalen Sternenhimmel, eine Feuerwache oder ein Waldtier-Gehege. Vielmehr rate ich dazu, möglichst zu variieren – also Motive abzuwechseln statt immer dasselbe Thema zu wiederholen. Neben auffallendere Teile setze eher dezentere. Wenn das Zimmer schließlich nur ganz dezent nach deinem Motto aussieht (z.B. „Maritim-Look“), aber du hättest es gern auffälliger – dann nimm’ statt beispielsweise maritim gestreiften Gardinen dann doch den Segelschiffchenstoff, der das Motto dann ganz direkt und offensichtlich transportiert.

Ein Tipp ist auch, Mottos zu kombinieren, die sich gut ergänzen. Also nicht ein Thema allein dominieren zu lassen. Das wirkt insgesamt harmonischer.

5 PLANE GENÜGEND VERSTAUMÖGLICHKEITEN

Du wirst sehen oder weißt bereits aus eigener Erfahrung: Spielzeug findet scheinbar “von selbst” seinen Weg in das Kinderzimmer. Irgendwie hat fast jedes Kind zu viele Spielsachen zu Hause. Klar – am besten wäre es, möglichst häufig auszumisten. Weil man das eben nicht immer schafft, sind gute Verstaumöglichkeiten wichtig. Damit es übersichtlich bleibt und dein Kind seine Lieblingsstücke schnell finden kann. Aussortieren solltest du mit deinem Kind natürlich trotzdem regelmäßig. Zu viel Auswahl führt eher dazu, dass Kinder weniger gut und ausgiebig spielen, weil Reizüberflutung herrscht.

Gute Ordnungssysteme zeichnen sich dadurch aus, dass Dinge leicht zu finden sind und eine gute, leicht zu erfassende Struktur vorherrscht. Fächer, Trennwände und Schubladen sind hier optimal. Zusätzlich helfen Verstauboxen, die sich idealerweise von der Größe her ins Regal integrieren lassen. Daher ist es eine gute Möglichkeit, Regale mit quaderförmigen Fächern zu wählen, die zudem eher breit als hoch sind. Hier kann man Kisten oder Körbe in die Fächer stellen und für ab dem Lesealter gern auch beschriften. Für kleinere Kinder könnten sich Aufkleber oder Farbcodes eignen, um zu beschreiben, was sich darin verbirgt. Diese können dann gezielt herausgezogen werden. Und es sieht auch noch aufgeräumt aus, wenn es vielleicht eigentlich doch schon wieder Zeit zum Aussortieren wäre…

Ganz besonders empfehle ich dieses Modell von IKEA weil es einfach so schön, schlicht und vielseitig ist. Und diese Kisten mit Wolkenmotiv, die es in drei Farben gibt, passen einfach traumhaft dazu (Achtung, manchmal ausverkauft, immer mal wieder schauen…)! Das Regal kannst du übrigens so individualisieren, dass du Schrank- und Schubladeneinsätze konfigurierst. Damit sieht es ganz leicht richtig hübsch und aufgeräumt auf.

Zum Thema Ordnung und Verstauen verlinke ich dir außerdem folgendes Video des Blogs releomein.de. In dem Video lernst du, wie du deine Wickelkommode optimal einrichtest und welche kleinen Accessoires und Helfer darin nicht feheln sollte!

 

6 GESTALTE DIE WÄNDE

In Bezug auf die Wandfarbe sollte man idealerweise einen möglichst hellen, farblosen Grundton wählen. Am besten kein Reinweiß, sondern einen Offwhite Ton. Auch ein helles Grau oder ähnliches geht super. Wer möchte, kann nun eine oder zwei Wände farbig streichen. Hier empfehle ich einen hellen, nicht zu strahlenden Ton. Optimal gehen zarte Farben wie Pastell.

Außerdem solltest du unbedingt Poster aufhängen! Ganz toll sieht eine „wilde“ Bilderwand aus – “Petersburger Hängung”, nennt sich das. Zahlreiche gerahmte Prints in unterschiedlichen Formaten und Größen nebeneinander machen ein Kinderzimmer ganz besonders kindlich.

Eines sehr schönes Label für Kinderkunst findest du hier, aber auch sonst kannst du auf dieser Platform wundervolle Poster für ganz faire Preise entdecken.

Außerdem möchte ich dir Wandsticker ans Herz legen. Die wundervollen und in unendlichen Mustern, Farben, Motiven erhältlichen kleinen Aufkleber für Wände und Möbel sind einfach großartig. Hübsch, kindlich, vielseitig, günstig und vor allem unkompliziert. Du kannst ganze Wände bekleben oder nur kleine Bereiche und sie jederzeit wieder ablösen und verändern, austauschen. Kurzum – unbedingt machen, so schön, so effektvoll!

Du bekommst sie zum Beispiel hier in vielen tollen kindlichen Motiven.

7 RICHTE EINEN BEREICH EIN ZUM KUSCHELN UND RUHEN

Klar, Möbel und Stauraum sind wichtig. Man braucht flexible Ordnungssysteme, um all die Rasseln, Bücher, Autos usw. unterzubringen. Vermeide aber, dass – neben den notwendigen Möbeln wie Schrank, Bett oder Wickeltisch – vor lauter Regalen und Kisten kaum noch Platz zum Kuscheln, Lesen, Höhle bauen bleibt. Daher, wenn möglich – richte eine Kuschelecke ein. Ein paar Kissen, ein Fell oder weicher Teppich genügt, dazu vielleicht ein paar Bilderbücher. Fertig ist der gemütliche Lesebereich!

Eine Kuschelecke lässt sich toll mit einem Tipi oder einem Baldachin einrichten. Besonders kuschelig wird es mit Lammfell und vielen Kissen.

8 SORGE FÜR WARMES UND GEMÜTLICHES LICHT

Gemütliches, warmes Licht ist im Kinderzimmer beinahe noch wichtiger als in allen übrigen Räumen. Das gilt vor allem abends beim Lesen und Einschlafen. Ganz tolles “Dämmerlicht” erzeugen zum Beispiel die vielseitigen Cottonball-Lichterketten und oder kleine LED Lämpchen, die sich problemlos auch über längere Zeit als Hintergrundbeleuchtung nutzen lassen.

Hier findest du die schönsten kleinen Nachtlämpchen, die du dir wünschen kannst.

9 Setze Textilien ein – Gardinen, Kissen, Teppich usw.

Ein Kinderzimmer sollte eine einladende und geborgene Atmosphäre vermitteln. Das erreichst du mit einem Mix aus Farben, Formen und vor allem Material. Da ein Kinderzimmer meist viele harte Oberflächen vereint (viele Möbel, oft in Weiß, dazu Parkett oder Dielen…), sorgen Textilien dafür, dass es trotzdem wohnlich und gemütlich werden kann.

Möglichkeiten der Dekoration mit Stoff gibt es viele: Verwende Kissen auf dem Bett als Tagesdeko, hänge Vorhänge auf, lege ein Lammfell vor das Bett, nimm‘ einen textilen Lampenschirm und – gerade in einem großen Raum – leg‘ einen Teppich bzw. Läufer aus. Du wirst überrascht sein, wie groß der Effekt ist.

10 Sei kreativ

Denke “out of the box” – suche nach dem Besonderen, dem Anderen. Setze zum Beispiel ein sog. “DIY Projekt” um. Also mache etwas selber: Kleide den Kleiderschrank mit einer schönen Tapete aus, baue eine große Wandtafel aus Holz und Tafelfarbe – vielleicht noch in origineller Form wie zum Beispiel einem Haus oder einem Schiff. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Du hast Lust, selbst etwas zu gestalten, hättest aber gern ein paar schöne Inspirationen? Kein Problem, denn es gibt ja Pinterest! Kennst du noch nicht? Dann wird es Zeit, denn Pinterest ist einfach DIE Inspirationsquelle, wenn es um schöne Dinge geht. Tolle Ideen findest du zum Beispiel auf meiner “DIY im Kinderzimmer” Pinnwand. Folge ihr!

11 Weniger ist mehr

Das Angebot an Möbeln und Dekoration im Kinderzimmerbereich ist wie gesagt einfach gigantisch. Und gerade in den letzten Jahren lässt sich ein Trend zu immer mehr wirklich schönen Kinderzimmermöbel und -accessoires erkennen. Das liegt auch daran, dass immer mehr kleine, individuelle Label und Hersteller auf den Markt kommen und so das Angebot immer vielfältiger wird.

Gerade, wenn man einen Vorliebe für schönes Interior hat, kommt man insbesondere im Kinderzimmerbereich leicht in die Versuchung, einfach alles haben zu wollen. Und genau das ist dann auch schnell zu viel. Wenn das Tipi neben dem Maltisch neben dem Bällebad neben der Kinderküche steht, ist der Raum auf einmal überfüllt und kein Raum zum freien Spielen übrig. Damit das nicht passiert – was macht deinem Kind am meisten Spaß? Verstecken und Indianer spielen – dann ist ein Tipi sicher genau das Richtige. Wildes Toben, Werfen, Springen – dann vielleicht doch lieber das Bällebad. Entscheide aus dem Bauch heraus, was besser passt – aber vor allem: wähle wenige Dinge aus und setze auf hohe Qualität und schönes Design, statt alles in der “günstig-Variante” zu nehmen und den Raum zu überfüllen.

12 WÄHLE „PREIS-LEISTUNG“ STATT „DELUXE“

Lang haltende Kindermöbel, die auch noch schön und zeitlos sind, gibt es zum Glück zu erschwinglichen Preisen. Natürlich sollte man gerade bei der Kinderzimmerausstattung darauf achten, dass die Möbel schadstofffrei sind, aber auch das ist zu bezahlbaren Preisen möglich. Einen sehr großen Betrag für das Kinderzimmer ausgeben, sollte man aus meiner Sicht eher nicht. Kinder wachsen so schnell. Und schwups haben sich ihre Bedürfnisse oder Wünsche schon wieder verändert, eine Ecke muss umgestaltet werden, weil ein Tisch hinein soll, ein Kaufmannsladen oder eine Kinderküche…

Natürlich macht es gerade bei den „Erstlingsmöbeln“ wie Gitterbett und Wickelkommode Sinn, an die nahe Zukunft zu denken und diese in der Umbau-Version zu nehmen. Ansonsten würde ich bei einem Kleinkindzimmer noch nicht an die späte Teenagerphase denken, dafür aber auch keine ganz große Summe investieren.

13 Babyzimmer Junge – das wichtigste zum Schluss – habe Spaß beim Gestalten!

Ich finde, die Kinderzimmereinrichtung gehört zu den schönsten Prozessen überhaupt. Dem tollen Angebot und vielen Inspirationsquellen sei Dank! Genieße dieses kleine Projekt und lass’ dir/euch Zeit. Es muss nicht alles sofort oder zur Geburt fertig sein. Sukzessive kannst du ergänzen und verändern und immer wieder schauen, was noch fehlt oder Dinge integrieren, die du ganz neu irgendwo entdeckt hast. Denn eines ist sicher – traumhafte Möbel, Deko und Accessoires wirst du immer wieder entdecken. Wie schön, wenn Budget und Kinderzimmer noch ein bisschen “Luft” haben…

Du möchtest gern eine individuelle Beratung, damit dein Kinderzimmer so hübsch wird, wie du es dir immer gewünscht hast? Hier findest du Informationen über mein “Kinderzimmerstyling“. Oder schreibe mir direkt eine Email an hallo@whatleoloves.de. Sehr gern richte ich auch dein Kinderzimmer ein!

2 Antworten auf “Babyzimmer Junge – 13 Dinge, die du bei der Einrichtung beachten musst”
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